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Schaltwerk

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Die Länge des Schaltarms hängt von der für Ihren Antrieb erforderlichen Gesamtkapazität ab. Die Formel: Kapazität = (großes Kettenblatt – kleines Kettenblatt) + (großes Ritzel – kleines Ritzel). Beispiel für ein 50-34 mit einer 11-32-Kassette: (50-34) + (32-11) = 27. Ein kurzes Schaltwerk (Kapazität ≤ 29) eignet sich für ein Doppelkettenschloss mit einer Kassette bis zu 30 Zähnen. Ein mittleres Schaltwerk (GS bei Shimano, Kapazität bis 37) ist für Kassetten von 11-32 bis 11-34 erforderlich. Ein langes Schaltwerk ist für Dreifach-Kettenblätter oder MTB-Kassetten vorgesehen. Überprüfen Sie außerdem, dass das große Ritzel die auf dem Schaltwerk angegebene Höchstgrenze nicht überschreitet.

Ja, innerhalb derselben Marke und derselben Gangzahl ist die Kompatibilität zwischen den Produktreihen in der Regel gewährleistet. Ein Shimano 105 R7100 12-Gang-Schaltwerk funktioniert perfekt mit Ultegra R8100 Di2 12-Gang-Schalthebeln und umgekehrt. Diese Flexibilität ermöglicht es, eine defekte Komponente aufzurüsten oder zu ersetzen, ohne die gesamte Gruppe auszutauschen. Allerdings sind 11-fach- und 12-fach-Schaltwerke nicht untereinander austauschbar, da sich das Seilzugverhältnis unterscheidet. Zwischen verschiedenen Marken (Shimano/SRAM, SRAM/Campagnolo) ist bei modernen indexierten Gruppen keine Mischung möglich.

Die Einstellung erfolgt in drei Schritten: Anschläge, Seilzugspannung und Feineinstellung. Überprüfen Sie zunächst die Ausrichtung des Schaltkörpers (falls er verbogen ist, richten Sie ihn mit einem Schaltkörper-Richtwerkzeug aus). Legen Sie die Kette auf das kleine Kettenblatt und das kleine Ritzel und lösen Sie das Seil vollständig. Stellen Sie den oberen Anschlag (Schraube H) so ein, dass die Rolle unter dem kleinen Ritzel ausgerichtet ist, dann den unteren Anschlag (Schraube L) unter dem großen Ritzel. Spannen Sie den Draht von Hand und schrauben Sie ihn fest. Testen Sie alle Schaltvorgänge auf der Straße. Passen Sie die Spannung über das Einstellrad an, wenn die Gänge zu spät schalten. Ein neuer Draht und saubere Hüllen sind Voraussetzung für eine präzise Einstellung.

Ja, grundsätzlich immer, wenn die Halterung verbogen ist, auch wenn es nur geringfügig ist. Die Schaltwerkhalterung (oder Anti-Sprung-Halterung) ist ein Verschleißteil aus Aluminium, das so konstruiert ist, dass es sich verbiegt, bevor das Schaltwerk oder der Rahmen beschädigt wird. Selbst eine leicht verbogene Halterung führt zu einer Fehlausrichtung des Schaltwerks, wodurch eine Einstellung unmöglich wird und der Verschleiß des Antriebs zunimmt. Die Halterung ist rahmenspezifisch (Artikelnummern nach Marke und Rahmenmodell) und kostet zwischen 10 und 30 €. Einfacher Test: Überprüfen Sie nach dem Ausbau des Schaltwerks, ob die Auflagefläche der Halterung genau senkrecht zur Radachse steht.

Nein, ein Schaltwerk mit kurzem Schalthebel ist nicht dafür ausgelegt, den erforderlichen Kettenunterschied auszugleichen. Bei einer 11-34-Kassette und einer Kurbelgarnitur 50-34 beträgt die Gesamtkapazität (50-34)+(34-11) = 39, was die Kapazität eines kurzen Schaltarms (≤ 29) bei weitem übersteigt. Wenn man diese Konfiguration erzwingt, führt dies zu einer zu starken Kettenspannung auf den großen Ritzeln, zu Kettenbruchgefahr und zu unmöglichen Gangwechseln. Man benötigt ein Schaltwerk mit langem Schaltbügel (GS bei Shimano, in der Artikelnummer angegeben), das je nach Modell ein großes Ritzel mit 34 bis 36 Zähnen zulässt.

Ja, insbesondere bei Gruppen der mittleren Preisklasse, wo die Leistungssteigerungen messbar sind. Die Originalrollen aus Nylon oder POM (Polyoxymethylen) funktionieren gut, erzeugen jedoch mehr Reibung als gefräste Rollen mit Keramiklager. Keramikrollen aus dem Aftermarket (CeramicSpeed, Kogel, Ceramic Bearings) reduzieren die Reibung in standardisierten Tests um 1 bis 3 Watt. Bei einer 105- oder Ultegra-Gruppe ist das Upgrade auf Keramikrollen eine der Modifikationen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis (50 bis 150 € für 2 gewonnene Watt). Bei einer Dura-Ace Di2 sind die Originalrollen bereits von hoher Qualität, sodass der Gewinn geringer ausfällt.

Ein Schaltwerk springt selten über, außer bei einem Sturz oder einem direkten Aufprall. Probleme mit unpräzisen Gangwechseln sind in 90 % der Fälle auf ein zu straffes Kabel, eine geknickte Hülle, eine verbogene Schaltauge oder eine abgenutzte Kette zurückzuführen: Erst einstellen, dann ersetzen. Echte Anzeichen dafür, dass ein Schaltwerk ausgetauscht werden muss: Das Gehäuse ist durch einen Sturz gerissen oder verbogen, die Lager der oberen Schaltrolle sind trotz Reinigung festgefressen, die Spannfeder der Schaltklemme kehrt nicht mehr in ihre Ausgangsposition zurück oder die Anschläge funktionieren selbst mit einer neuen Feder nicht mehr richtig. Ein gut gewarteter Umwerfer hält 30.000 bis 50.000 km.

Nein, die Rückmeldungen aus der Praxis zu Di2, AXS und EPS sind sich hinsichtlich der Zuverlässigkeit einig. Elektronische Gruppen werden strengen Belastungstests (Wasserdichtigkeit, Stöße, Temperaturen) unterzogen und von Profis unter den anspruchsvollsten Bedingungen eingesetzt. Das Cyclocross, eine Disziplin, die für ihren Schlamm bekannt ist, hat elektronische Gruppen bereits 2015 ohne größere Probleme eingeführt. Der Unterschied: Ein mechanischer Defekt (gerissenes Kabel, Feder) lässt sich am Straßenrand beheben, ein elektronischer Defekt (beschädigter Stecker, fehlerhafte Firmware) erfordert oft einen Fahrradmechaniker mit Spezialwerkzeug. Beide Arten von Defekten sind bei normaler Wartung jedoch sehr selten.

Nein, moderne Schaltwerke sind streng an die Marke des Antriebs gebunden. Das Seilzugverhältnis ist markenspezifisch: Ein Shimano-Seil zieht 2,7 mm pro Gang, ein SRAM-Seil variiert je nach Modellreihe. Die Kombination eines Shimano-Schalthebels mit einem SRAM-Schaltwerk (oder umgekehrt) führt zu einer falschen Indexierung und ungenauen Gangwechseln. Die einzige teilweise Ausnahme: Freilaufschaltungen (ältere Modelle oder bestimmte Microshift-Modelle), die unabhängig vom Zugverhältnis funktionieren. Bei einer modernen indexierten Schaltgruppe muss man unbedingt bei derselben Marke bleiben.

Eine leichte Schmierung alle 500 bis 1.000 km an den Drehachsen und Federn reicht aus. Entfetten Sie zunächst die Rollen und das Schaltwerkgehäuse mit einem verdünnten Fahrradentfetter, wischen Sie sie sorgfältig ab und tragen Sie dann einige Tropfen Leichtöl (Kettenöl oder spezielles Schaltwerköl) auf die Drehachsen auf. Schmieren Sie die Rollen niemals mit dickflüssigem Fett: Es sammelt Schmutz an und bildet eine abrasive Paste. Nach jeder Fahrt im Regen oder auf schlammigen Straßen wird eine Spülung mit klarem Wasser, gefolgt von einer Trocknung und erneuten Schmierung, empfohlen, um Korrosion an den Drehachsen zu vermeiden.

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