Um einen Wettkampf gut zu meistern, muss man sich richtig darauf vorbereiten.
Auch wenn die Vorbereitung hauptsächlich im Training liegt, gibt es einen wichtigen Faktor, den man auf keinen Fall vernachlässigen darf: die Ausrüstung.

Eine gute Vorbereitung Ihrer Ausrüstung bedeutet, dass Sie alles tun, um einen unglücklichen mechanischen Zwischenfall zu vermeiden, aber auch, dass Sie Ihr mentales Kapital stärken. Wenn Sie Ihr Fahrrad sorgfältig vorbereiten, stärken Sie Ihr Vertrauen in Ihre Ausrüstung und befreien sich unbewusst von emotionalem Stress vor dem Wettkampf.
Die richtige Wahl der Räder für einen Straßenwettkampf
Die Wahl der Räder vor einem Wettkampf wird manchmal vernachlässigt.
Allerdings sind nicht alle Räder gleich und nicht alle Räder sind für die unterschiedlichen Belastungen, denen Sie ausgesetzt sein werden, oder für die verschiedenen Profile, mit denen Sie konfrontiert werden, geeignet.
Ob Flachland, hügeliges oder bergiges Gelände oder ein Zeitfahren: In Sachen Räder sollte man sich auskennen.<br'/> Betrachten wir zunächst die Disziplin, in der eine strategische Wahl der Räder für alle offensichtlich ist: das Zeitfahren.
Zeitfahren
Wenn es eine Disziplin gibt, in der die Wahl der Räder ebenso strategisch wie entscheidend ist, dann ist es zweifellos das Zeitfahren. Da die Verbindung zwischen Mensch und Maschine in diesem Wettkampf zweifellos von größter Bedeutung ist, muss die Vorbereitung des Materials äußerst sorgfältig erfolgen.
Bevor Sie sich für ein Vollrad (oder Linsenrad) vom Typ Mavic Comète WTS, Stabräder oder profilierte Räder wie das Cosmic Carbone Boyau CXR80 MAVIC entscheiden, sollten Sie einige Grundbegriffe kennen.
Das Fahren mit einem Vollrad will gelernt sein. Nehmen Sie nicht an einem Zeitfahren mit einem Scheibenrad teil, ohne zuvor eine Reihe von Trainingsfahrten mit dieser Ausrüstung absolviert zu haben. Mit einem Vollrad kann man den Seitenwind nutzen, um sich anzutreiben, genau wie mit einem Segel. Allerdings ist es wichtig, die Wetterbedingungen zu überprüfen, um nicht auf eine Strecke zu fahren, auf der starke Windböen auftreten können. Das Vollrad wird hinten montiert.
Das Fahren mit einem Vollrad vorne ist viel schwieriger, da der Wind das Fahrrad destabilisiert, das dann sehr schnell unkontrollierbar werden kann.
Daher sollte man vorne ein profiliertes Rad bevorzugen, wie beispielsweise das Mavic Cosmic Carbon Boyau CXR80.
Wenn man bei Rennen auf wenig hügeligen Strecken die Aerodynamik der Räder im Auge behält, um einen besseren Luftwiderstand und weniger Turbulenzen zu erzielen, indem man die Anzahl der Speichen reduziert, wie beispielsweise beim Shamal Ultra, ist es bei diesem Profil sinnvoll, die Trägheit des Laufrads zu berücksichtigen und das Gewicht zu bevorzugen, nicht um das Laufrad leichter zu machen, sondern im Gegenteil: Auf ebener Strecke ist das Gewicht des Laufrads von Vorteil, da es nach dem Anfahren eine größere Trägheit des Laufrads ermöglicht. wie beispielsweise die Fulcrum Racing 4-Räder mit einem Profil von 35 mm.
Die Berge überwinden
Wenn der Wettkampf Sie über die Gipfel hinaus treibt, müssen Sie sich einfach leichter machen!
Achten Sie jedoch auch auf das Wetter, denn mit Carbonrädern wie beispielsweise den Cosmic Carbone Ultimate WTS können Sie bei Regenwetter in den Abfahrten einige Nervenkitzel erleben.
Das Bremsverhalten auf Carbon ist etwas schlechter als auf Aluminium- oder Leichtmetallfelgen, wie beispielsweise den MAVIC R-sys SLR 2013.
Studieren Sie jedoch das Profil der Etappe genau, denn diese leichteren Laufräder sind zwar in den Anstiegen von Vorteil, haben aber auf ebenen Strecken einen geringeren Wirkungsgrad. Studieren Sie das Verhältnis von Anstiegen und flachen Passagen im Profil Ihrer Strecke genau, um die beste Wahl zu treffen.
Reifen oder Schlauchreifen?
Zwar haben Reifen heute gegenüber Schlauchreifen viele Vorteile und bieten gleichzeitig eine gute Leistung, doch nichts geht über für eine optimale Leistung sind Schlauchreifen wirklich die ideale Lösung.
Und eine Kombination aus Carbon und Schlauchreifen, wie sie der Mavic Cosmic Carbon Boyau CXR80 mit seiner außergewöhnlichen Steifigkeit bei extrem geringem Gewicht bietet, lässt Ihnen auf dem Weg zum Sieg keine Ausreden mehr. Ein bisschen Steifigkeit für mehr Leistung.
Die Steifigkeit Ihrer Laufräder (und übrigens auch Ihres Rahmens) hat Auswirkungen auf die Leistung. Um es kurz zu fassen: Die Leistung des Laufrads ist direkt proportional zu seiner Steifigkeit. Diese Steifigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab: Material, Volumen, Geometrie...
Die Steifigkeit eines Rades lässt sich durch die Anzahl der Speichen und deren Spannung „beeinflussen”. Achten Sie jedoch darauf, die Speichen nicht zu stark zu spannen, da sie sonst bei der ersten größeren Belastung der Rahmenkonstruktion brechen können. Die Bestimmung der für jeden Fall am besten geeigneten Steifigkeit könnte Gegenstand eines eigenen Artikels sein, da viele Faktoren zu berücksichtigen sind (Körperbau des Fahrers, Steifigkeit des Rahmens, Verhältnis von Gewicht und Leistung, Ziele ...).
Die Wahl der Räder ist daher ein Punkt, der bei der Vorbereitung des Fahrrads nicht vernachlässigt werden darf. Um die für die jeweilige Situation am besten geeignete Wahl zu treffen, müssen diese zahlreichen Faktoren berücksichtigt werden.