Die Wahl der Form eines lenker ist keine Nebensache. Dieses Fahrradzubehör beeinflusst maßgeblich das Fahrverhalten des Fahrrads, aber auch den Fahrkomfort.
Ein Rennradlenker aus Aluminium ist aus finanzieller Sicht die sinnvollste Wahl. Die raffiniertesten Modelle sind sehr leicht. Außerdem verleiht Aluminium dem Lenker eine gewisse Flexibilität, die je nach verwendeter Legierung mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Es gibt eine Vielzahl von Aluminiumlegierungen mit unterschiedlichen Eigenschaften, die bei der Herstellung von Fahrradlenkern zum Einsatz kommen. Grob gesagt ist Aluminium 7050 oder 7075 flexibler als Aluminium 6066.
Ein Fahrradlenker aus Carbon zeichnet sich durch eine sehr hohe Leichtigkeit aus. Er ist außerdem sehr steif. Diese Steifigkeit trägt zur Leistungsfähigkeit bei, da sich der Lenker beim Treten im Sprint nicht verformt. Auch die Lenkung gewinnt an Präzision. Nachteil von Carbon: Bei einem Sturz kann er brechen (während Aluminium sich verformt), was aus offensichtlichen Sicherheitsgründen einen Austausch des Teils erforderlich macht.
Ein Fahrradlenker ist zwangsläufig mit einem Fahrradlenker. Um Komfort, aber auch einen guten Halt zu gewährleisten, muss ein Fahrradlenkerband angebracht werden. Die Manettes vélo route müssen sorgfältig eingestellt werden, damit sie sich in der richtigen Höhe befinden. Zu diesem Zweck sind am Lenker Markierungen angebracht, die die Montage erleichtern.
Es gibt drei verschiedene Lenkerformen. Die Eigenschaften jeder Form variieren je nach zwei Maßkriterien: dem Reach und dem Drop. Der Reach bezeichnet den horizontalen Abstand zwischen der Achse des Lenkervorbaus, der am Vorbau befestigt ist, und dem vordersten Teil des Lenkers. Der Drop bezeichnet den vertikalen Abstand zwischen der Achse des an den Vorbau befestigten Rohrs und dem untersten Teil des Lenkers (auf Höhe der Endstücke).
Der kompakte Fahrradlenker hat einen reduzierten Drop und Reach. Diese Eigenschaft ermöglicht schnelle Positionsänderungen am Lenker. Außerdem kann eine aerodynamische Position mit den Händen im Inneren des Lenkers so lange wie möglich beibehalten werden, wodurch die Ermüdung der Arme verringert wird. Ebenso erleichtert er die Sprungposition beim Sprint, bei der die Hände unten am Lenker liegen.
Der ergonomische Lenker verfügt über einen flachen Bereich in seiner gebogenen Form. Seine Reach- und Drop-Maße sind größer als bei einem kompakten Lenker. Hier wird die Position des Fahrers für optimalen Komfort in der Sprintposition optimiert, wobei die Hände an der Innenseite des Lenkers liegen. Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Beweglichkeit der Hände etwas eingeschränkt ist, insbesondere an den Enden des Lenkers, wo sie dann möglicherweise zu wenig Platz haben.
Der runde Lenker, auch Shallow genannt, ist der „klassische” Lenker. Er hat einen sehr ausgeprägten Drop und ermöglicht eine sehr gestreckte Position auf dem Fahrrad.
Wählen Sie die Abmessungen Ihres Rennradlenkers mit Materiel-velo.com
Nicht alle Hersteller von Rennradlenkern verwenden dieselbe Methodik, um die Abmessungen ihrer Produkte anzugeben. Die Maße können innerhalb des Lenkers (an der Biegung) oder am Ende des Lenkers (an den Lenkerstopfen) genommen werden. Es kann sich dabei um Achsenabstände (oder Mittenabstände) handeln, d. h. um die Mitte des Rohrs, oder um Außenabstände, d. h. um die äußeren Enden des Rohrs. Aus Gründen der Harmonisierung gibt Materiel-velo.com die Außenmaße des Lenkers im unteren Bereich (auf Höhe der Stopfen) an.Nachdem Sie die richtige Lenkerform für Ihre Fahrweise bestimmt haben, sollten Sie die richtige Breite wählen, ein Maß, das für guten Komfort entscheidend ist. Ein Lenker hat die richtige Breite, wenn die Arme mit den Händen an den Griffen ausgestreckt parallel sind. Je nach Fahrweise wird die Lenkerhöhe sehr niedrig eingestellt (im Verhältnis zur Sattelhöhe): 8 bis 12 cm für Rennräder, 8 bis 4 cm für Sporträder und 0 bis 6 cm für komfortable Fahrräder.